09.12.2013

Klaus Stärk Nominierung übergeben

Klaus Stärk in Namibia geehrt: "Es ist sehr schön wenn die Arbeit die man leistet anerkannt und gewürdigt wird."

Projektgruppe

Windhuk/Berlin, 09.12.2013 - Die Initiative DEUTSCHER FUSSBALL BOTSCHAFTER hat Klaus Stärk (Technischer Direktor Namibia Football Federation) für den Hauptpreis 2014 nominiert. Der gebürtige Stuttgarter ist seit 2008 im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und des Auswärtigen Amts in Namibia aktiv, hier engagiert er sich vor allem für die Förderung des Jugend- und Frauenfußballs sowie für die Trainer- und Schiedsrichterausbildung.

In Namibia wurde unter der Leitung von Klaus Stärk eine Jugendliga eingeführt und Strukturen im Fußballverband aufgebaut und gefestigt. Die Begeisterung für den Fußball in der Bevölkerung ist in dem südafrikanischen Land stark angestiegen, 2014 wird in Namibia die Afrikameisterschaft der Frauen stattfinden.

Klaus Stärk über die Nominierung: „Ich war sehr überrascht, als ich von meiner Nominierung erfuhr, aber ich fühlte mich auch sehr geehrt. Es ist sehr schön, wenn die Arbeit, die man leistet, anerkannt und gewürdigt wird. All meine Kollegen, die im Ausland ähnliche Arbeit leisten, hätten die Nominierung genauso verdient. Mir zur Seite stehen sehr kompetente Partner wie der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen, der Deutsche Olympische Sportbund, das Auswärtige Amt und der Deutsche Fußball Bund, wofür ich sehr dankbar bin“.

Die Initiative DEUTSCHER FUSSBALL BOTSCHAFTER zeichnet deutsche Trainer und Spieler für ihr sportliches und gesellschaftliches Engagement im Ausland aus und unterstützt zugleich verschiedene Förderprojekte in den jeweiligen Einsatzländern.  

Mit „NFA Galz & Goals“ unterstützt Klaus Stärk den Mädchenfußball in Namibia. „Mit unserem Projekt haben wir schon internationale Preise gewonnen und liegen in der Entwicklung des Frauenfußballs in Afrika mit an der Spitze“, so Stärk.

Nach seinen Anfängen als Trainer in Deutschland trainierte Stärk Mannschaften im Libanon, Südafrika und Kasachstan. Auch in Afghanistan war er von 2005 bis 2008 als Nationaltrainer aktiv, wo er gleichzeitig beeindruckende und nachhaltige Arbeit im Jugend- und Frauenfußball leistete. Darüber hinaus leitete er im Auftrag des DFB, DOSB und des Auswärtigen Amts zahlreiche Trainer- und Schiedsrichterlehrgänge weltweit.

Die Nominierten für den Hauptpreis 2014 wurden Mitte November in Katar bekanntgegeben und in den darauf folgenden Wochen in ihren Tätigkeitsländern besucht, um ihnen die Nominierungsurkunde und das zweckgebundene Preisgeld zu übergeben, sowie das Förderprojekt vorzustellen. Neben Klaus Stärk sind Monika Staab (Frauen-Nationaltrainerin Katar) und Winfried Schäfer (Nationaltrainer Jamaika) nominiert.

Der Sieger wird bei der Verleihungsveranstaltung am 05. Mai 2014 im Auswärtigen Amt in Berlin bekanntgegeben.