16.06.2014

Deutsche Trainer bei der WM 2014

Neben Joachim Löw sind noch drei weitere deutsche Trainer bei der WM in Brasilien vertreten.

Wir haben bereits einige Überraschungen bei der WM erlebt und heute startet auch endlich Deutschland mit dem ersten Spiel gegen Portugal. Neben unserem deutschen Bundestrainer Joachim Löw gibt es noch einige andere Trainer mit deutschen Wurzeln, die wir im Folgenden vorstellen möchten.

Als erstes ist natürlich Jürgen Klinsmann zu nennen, der nach der erfolgreichen WM im eigenen Land 2006 nun zum zweiten Mal als Nationaltrainer an einer Weltmeisterschaft teilnimmt. Seit August 2011 ist er „Head Coach U.S. Soccer“ in Amerika und hat sich in den vergangenen 3 Jahren auch dort bereits einen Namen gemacht. Vor allem durch die Nominierungen vieler Söhne von ehemaligen US-Soldaten aus Europa und der hervorragenden Fitness seiner Spieler ist er in den USA sehr erfolgreich. Sein bisher größter Erfolg datiert aus dem Jahr 2013 als er den CONCACAF Gold Cup gewonnen hat und nach souveräner Qualifikation wartet mit dem Duell in der Gruppe G gegen den DFB ein absolutes Highlight der diesjährigen WM auf ihn und seine „US Boys“. Außerdem war Klinsmann 2013 dank seiner Arbeit für den Hauptpreis als Deutscher Fußball Botschafter nominiert.

Der nächste im Bunde ist Volker Finke, der im Gegensatz zu Klinsmann nicht auf eine hochklassige Karriere als Spieler zurück blicken kann, aber dennoch ein angesehener Trainer ist. Nach 16 Jahren beim SC Freiburg startete er seine Auslandslaufbahn 2009 in der japanischen J-League bei den Urawa Red Diamonds. Dort konnte er die gesetzten Ziele nicht erreichen und somit wurde sein Vertrag nicht verlängert. Aktuell trifft er als Nationaltrainer Kameruns in Gruppe A bei der WM unter anderem auf Gastgeber Brasilien und erlebt somit ein weiteres Highlight seiner Karriere.

Der letzte deutsche Trainer beim Turnier in Südamerika ist Berti Vogts, der aber nicht aktiv am Seitenrand steht, sondern Jürgen Klinsmann als Scout und Technischer Berater der USA mit Rat und Tat unterstützt. Als Spieler hatte er den Spitznamen „Terrier“ und als Trainer feierte er seinen größten Erfolg als Bundestrainer beim Europameister-Titel 1996. Danach war er auf der ganzen Welt unterwegs und betreute die Nationalteams von Kuwait, Schottland und Nigeria. Momentan ist er seit einigen Jahren Trainer von Aserbaidschan und wird die Nationalmannschaft in die Qualifikation zur EM 2016 führen.