Botschafter 2017

Horst Kriete Nominiert Kategorie "Trainer 2017"

In über 30 verschiedenen Ländern war Horst Kriete als Fußballtrainer und Entwicklungshelfer unterwegs.

Horst Kriete

Fußball & Entwicklung gehören seit mehr als 35 Jahren zum Leben von Horst Kriete. 1979 startete Kriete seine internationale Karriere in Nigeria und verantwortete über drei Jahre die Trainingsarbeit des nigerianischen Fußballverbands. Seitdem hat der Niedersachse viel erlebt und den Fußball weltweit geprägt. Es folgten Stationen in afrikanischen, asiatischen und zentralamerikanischen Ländern. Dabei galt für Kriete stets der Schwerpunkt, die sportliche und gesellschaftliche Entwicklung über den Fußball anzutreiben und nachhaltig zu festigen. Im Auftrag der FIFA und des DFB leitete er Ausbildungskurse für Trainer und stand in verschiedenen Positionen beratend zur Seite. Von 2004 bis 2009 war Kriete für den chinesischen Fußballverband aktiv, strukturierte hier die Jugend- sowie Trainerausbildung neu und trug erheblich zum sportlichen sowie kulturellen Austausch von Deutschland und China bei. Auch in Südafrika war der ehemalige DFB-Chefausbilder für internationale Trainerlehrgänge insgesamt mehr als sechs Jahre aktiv und steht nach wie vor in engem Kontakt zu ehemaligen Weggefährten: "Meine Tätigkeit für den südafrikanischen Fußallverband (SAFA) wurde von einem großen Enthusiasmus und einem starken Engagement der South African Football Association getragen, sodass ich und meine Familie uns wie zu Hause gefühlt haben. Die enge Verbundenheit zum südafrikanischen Fußballverband hat bis heute zu einer partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit geführt."

Im Rahmen der Nominierung wurde dies als Anlass genommen, gemeinsam mit Horst Kriete, Roland Bischof (Gründer Deutscher Fußball Botschafter) und der Deutschen Welle nach Südafrika zu reisen und Einblicke in die ehemalige Wirkungsstätte des Nominierten zu erhalten. "Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich über die Anerkennung meiner internationalen Fußballtätigkeiten in einem Zeitraum von 37 Jahren. Diese Auszeichnung werde ich mit meinen vielen Partnern und großartigen Menschen teilen, die mich überall außerordentlich unterstützt haben."

Gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Botschaft sowie des südafrikanischen Fußballverbands wurde zudem die Nominierungsurkunde in Pretoria übergeben und das von Kriete unterstützte Projekt "Youth Development through Football" besucht.

Stationen im Ausland

Zeitraum

Entwicklungshelfer Nepal

2016

Technischer Berater Chinesischer Fussball-Verband

2005-2009

Direktor Trainerlehrgänge / Technischer Leiter Nationalmannschaft Südafrika

1997-2002

Fifa-Ausbilder in über 30 Ländern

1992-2016

Berater des somalischen Sportministeriums und des Fußballverbandes

1987-1990

Director of Coaching of the Nigerian Football Association / Head Coach FC Julius Berger Lagos

1979-1985



 

 

Michael Krüger Nominiert Kategorie "Trainer 2017"

Einer der erfolgreichsten Trainer auf dem afrikanischen Kontinent.

Michael Krüger

 

Michael Krüger hat in seiner Trainerkarriere viel erlebt und gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Trainer auf dem afrikanischen Kontinent. Aufgrund seines internationalen Engagements und dem Beitrag zum positiven Image von Deutschland hat die Jury des Deutschen Fußball Botschafter e.V. den Niedersachsen in der Kategorie »Trainer 2017« nominiert.

Krüger trainierte Mannschaften in Ägypten, der Türkei,Äthiopien und dem Sudan. Sowohl in Ägypten als auch dem Sudan feierte er große Erfolge und konnte Meisterschaften sowie nationale Pokale gewinnen. Dem ehemaligen Trainer von Alemannia Aachen und Eintracht Braunschweig liegt viel daran, durch sein Wirken nachhaltig sportliche aber auch gesellschaftliche Mehrwerte zu vermitteln. „Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, was der Fußball Positives bewirkt und Menschen weltweit verbindet“ so Krüger.

Vor allem mit dem Sudan verbindet Krüger viel Positives, hier trainierte er zuletzt 2014 die Profis von Al Merrikh Khartum und gewann die Meisterschaft sowie den sudanesischen Pokal. Dies war Anlass, gemeinsam mit Michael Krüger und der Deutschen Welle, alte Weggefährten im Sudan zu besuchen und einen Einblick zur Entwicklung des Fußballs zu bekommen. Die Übergabe der Nominierungsurkunde erfolgte in Khartum, unter Anwesenheit des Präsidenten von Al Merrikh, Gamal Al-Wali und Vertretern der Deutschen Botschaft sowie des Goethe Instituts. „Ich bin sehr dankbar für die Nominierung und blicke mit viel Freude auf meine Zeit im Ausland und die vielen Erinnerungen zurück.“ Mit seinem Preisgeld unterstützt Krüger ein soziales Projekt in Khartum, das den Ausbau von sportlichen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche fördert.

 

Stationen im Ausland

Zeitraum

Trainer Enppi (Ägypten) 2014

Trainer Al Merreikh (Sudan) 2013-2014

Trainer Saint George SA (Äthiopien) 2012-2013

Trainer Al Merreikh (Sudan) 2008-2010

Trainer El Masry (Ägypten) 1998-1999

Co-Trainer Samsunspor (Türkei) 1997

Trainer Arab Contr. (Ägypten) 1995-1997

Bernd Storck Nominiert Kategorie "Trainer 2017"

Erlangte mit seiner ungarischen Nationalmannschaft den Gruppensieg vor Portugal und Island bei der EM-2016.

Bernd Storck

 

Serbien, Kasachstan, Griechenland und aktuell Ungarn: Bernd Storck hat durch den Fußball viel erlebt und nachhaltig zum Erfolg in verschiedenen Ländern beigetragen. Für dieses Engagement ist der ehemalige Bundesligaprofi nun für den Hauptpreis "Deutscher Fußball Botschafter 2017" nominiert. Überreicht wurde die Nominierungsurkunde im Trainingszentrum des ungarischen Fußballverbandes.  

Spätestens seit der Europameisterschaft 2016 ist Ungarn wieder Teil der europäischen Fußballbühne. Nach dem 1. Platz in der Vorrunde spielte sich das Team um Bernd Storck in das Achtelfinale und wurde länderübergreifend für den erfrischend kämpferischen Fußball gelobt - einer der größten Erfolge seit dem vierten Platz 1972. Storck übernahm im März 2015 das Amt des Sportdirektors und wurde zudem kurz darauf Trainer der ungarischen Nationalelf. Seine internationale Karriere startete Storck als Trainer bei Partizan Belgrad, bevor er die kasachische Nationalmannschaft trainierte und im Anschluss als Trainer sowie Nachwuchskoordinator zu Olympiakos Piräus wechselte.  

Storck zeigte sich über die Nominierung erfreut: "Die Nominierung ist mir Ehre und Verpflichtung zugleich, denn ich bin mir der Verantwortung meines Wirkens im Ausland bewusst. Daher freut mich die Würdigung besonders."

Die Nominierung steht für die Arbeit von Bernd Storck im internationalen Fußball, das Schaffen nachhaltiger Strukturen speziell im Nachwuchsbereich sowie das positive Image, das er von Deutschland in der Welt vermittelt. Mit seinem Preisgeld unterstützt Bernd Storck die Initiative Csányi Alapítvány in Ungarn; auch hier liegt der Fokus auf der Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, über den Fußball eine Perspektive zu schaffen und die schulische Ausbildung zu fördern.  

 

Stationen im Ausland

Zeitraum

Trainer Ungarn

Ab 2015

Sportdirektor der Jugend-Akademie Olympiakos Piräus

2012-2014

Trainer Kasachstan (A/U21)

2008-2011

Trainer FK Alma-Ata (Almaty)

2008

Co-Trainer Partizan Belgrad

2005-2006

 

 

 

Kategorie "Spieler" Wer wird Nachfolger von Emre Can?

Weltweit sind deutsche Spieler/innen im Ausland aktiv, tragen zum sportlichen Erfolg ihrer Teams sowie dem Ansehen von Deutschland in der Welt bei.

In der Kategorie »Spieler 2017« stehen elf deutsche Spielerinnen und Spieler zur Wahl. Wer wird Publikumspreisträger 2017? Jetzt abstimmen und deine drei Favoriten wählen.

Kategorie "Spieler"

Kategorie Ehrenpreis Würdigung von außergewöhnlichem Engagement

Weitere Informationen zur Auszeichnung folgen in den kommenden Monaten.

Kategorie Ehrenpreis

Kategorie Ehrenpreis

Bei einem außergewöhnlichem Engagement kann die Initiative einen Ehrenpreis an einen oder ehemaligen deutschen Trainer oder Spieler im Ausland verleihen.

Der Ehrenpreis 2016 ging an Karl-Heinz Schnelligner. Jury-Mitglied Uwe Seeler überreichte den Award an Schnellinger, mit dem er viele historische Spiele in der Nationalelf bestritt, wie z.B. das Wembley-Finale oder das „Jahrhundertspiel“ gegen Italien bei der WM 1970 (3:4 n.V.; Schnellinger erzielte das 1:1 zur Verlängerung). Schnellinger spielte vier Weltmeisterschaften, gewann den Weltpokal, Europapokale, Landespokale und Meisterschaften; zumeist mit dem AC Mailand, für den er von 1965-1974 spielte. Er galt als einer der weltbesten Verteidiger und sagte zur Ehrung: »Der Preis ist auch für meine Familie und Freunde, die mich immer unterstützten.«